Bei den immer beliebten „Freundschaftsdiensten” an fremden Rechnern stößt man gelegentlich auf die Frage, mit welchen Berechtigungen das aktuell verwendete Benutzerkonto eigentlich unterwegs ist. Fragt man die Besitzer der Geräte nach den vergebenen Benutzerrechten sieht man häufig in ratlose Gesichter oder man kann ihren Aussagen nicht trauen.

Windows Vista und Windows 7 bringen zu diesem Zweck praktischerweise den aus der Unix-Welt stammenden Befehl whoami mit. Ohne weitere Schalter gibt er nur den Namem des verwendeten Benutzerkontos aus. Verwendet man aber die Option /groups werden zusätzlich die Gruppen angezeigt, denen dieser Benutzer angehörig ist:

Die Ausgabe von whoami ohne Administratorrechte

Die Ausgabe von whoami ohne Administratorrechte.

Administratoren und Benutzer befinden sich logischerweise in den jeweiligen Gruppen. Einen Benutzer, der seine Rechte per UAC-Prompt erhöht hat, erkennt man an der selbstsprechenden Gruppe „Verbindliche Beschriftung\Hohe Verbindlichkeitsstufe” mit der SID „S-1-16-12288”.

Die Ausgabe des Befehls mit Administratorrechten

Die Ausgabe des Befehls mit Administratorrechten.

Nicht so erfreulich ist die Tatsache, dass die Funktion erst ab Windows Vista verfügbar ist. Glücklicherweise lässt sie sich aber auch in frühreren Windows-Versionen mittels des Windows 2000 Resource Kit nachrüsten.

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